Mittwoch, 25. April 2012

Wat Werbisdudenn

Ich schreibe diesen Post unter Zeitdruck. Manchen Leuten ist ihr Alkoholkonsum wichtiger als die journalistische Qualität ihrer Memoiren. Manche Leute schaffen es auch nicht, sich aus dem Minimarket Bier mitzunehmen, um dann mit einer Zigarette im Mundwinkel und wirren Haaren auszusehen wie ein verrückter Schriftsteller, der wie besessen auf die Tasten hämmert.

Dies soll der letzte Bangkok-Post sein, da die Stadt ja an sich ganz anders, aber auch nicht besonders schön oder interessant (für mich zumindest) ist. Also bitte.


Am einem Tag, vielleicht war es Samstag, geht es um 8:30 los Richtung JJ Market, einem Wochenendmarkt, der ziemlich groß ist und wo man wirklich viel unnötiges Klumpert kaufen kann.

Die Motorradsammlung des Besitzers unseres Hotels ist aber auch ganz interessant.

Um 9:00 ist am JJ Market aber noch nicht ganz so viel los, also wandern wir durch verlassene Gänge zwischen verschlossenen Rollläden. Es war sehr erbaulich.

Hier zu sehen: High Life.

Fear my presents.

Das war ganz einfach abartig.



Auch hier war es ein bißchen heiß.



Irgendwann gegen 11 füllte es sich dann doch.

Man kann wirklich alles kaufen. So etwa auch gewagte Wäsche für das eigene Kind.

In die Kategorie Vollkoffer fallen auch Leute, die solche durch die engen Winkel des JJ Markets führen.

Am Abend gönnen wir uns einen (ich drei) Cocktail(s) am Lebua Tower, den man aus der cineastischen Götterdämmerung namens Hangover II kennt. Das Ambiente ist wirklich fantastisch und man wird mit Easy Jazz in den Sonnenuntergang geführt.












Hier treffen wir Niklas, den Jungen aus Schwaben. Wir entführen ihn.
Niklas. Es tut mir leid. Wirklich.

Am nächsten und letzten Tag in Bangkok besichtigen Andrea und ich den Königspalast. Zur Verabschiedung gehen die anderen zwei mit uns noch earlypiecen.

Der Vorabend hat seine Spuren hinterlassen.

Tiefe, unauslöschbare Spuren.

Mit dem tollen Zoom meiner Kamera kann ich Leute aus sicherer Distanz photographieren, auch wenn diese aussehen wie tollwütige Pitbulls.

Oder wie die Drogenkaiser der Khosan Road.


Am Vorplatz des Königspalast wurde dieser Schrebergarten hingesetzt.


Au revoir, mon cher, et au bon pain!

Im Königspalast. Da wir uns keinen der englischen Sprache kaum mächtigen Führer angelacht haben, kann ich nur mutmaßen, daß dies ein Abbild des grandiosen Prinzen und Heerführers Naresuan ist.

Um den Königspalast herum geht verwunderlicherweise eine Mauer. Diese ist innen durchgängig angefabelt.







Hier stehen die Wachen noch auf Kisten wie der französische Präsident.




Am Abend schauen wir uns den Sonnenuntergang am Ufer des Flusses an, der durch Bangkok fließt. Ich nehme an, es ist die Spree. Vielleicht auch die Oder. Egal. Von unserer Seite aus sehen wir auf Wat Pho/Poh/Phu/Puh/Pah/Pha. Kein Taxler versteht uns. Wir fahren zum Königspalast (nochmals) und gehen den Rest.

Hier werden Würste verkauft.









Gut. Das wars mit Bangkok. Ein paar Sachen mußte ich nun auslassen, aber ich möchte nun auch einmal Abend essen gehen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen