Mittwoch, 9. Mai 2012

Au revoir and come good home!

Mindestens eine Woche zu frueh wird es Zeit wieder heimzukehren.
Auf Wiedersehen Watermelon Cups und White Russians im oder am Pool. Auf Wiedersehen Sonnenuntergaenge ueber den schaukelnden Fischerbooten. Auf Wiedersehen etwas maennlich aussehende Kellnerin, die nie spricht und von der Attila glaubte, du seist tatsaechlich eine Frau.



Die Wahrheit bahnt sich aber immer ihren Weg.
 * Ich schreibe dies auf einer italienischen Tastatur, daher die fehlenden Umlaute.

 Wir fahren mit der Faehre den kurzen Weg von Koh Phangan nach Samui und mit dem Sammeltaxi weiter zum Flughafen.
Wie bereits erwaehnt ist der Flughafen von Samui eine Fingeruebung in idyllischem Inselkitsch. Es gibt hier Palmen, einen Bach, Katzen und alles ist offen, weil es ist ja ohnehin das ganze Jahr warm.


Ein Flughafen.
Ebenso.


Evelyn versteckt sich auf diesem Bild. Kannst du sie finden?

Da ist sie. War gar nicht so leicht, was?

Herr Attila hat ausgepraegte Flugangst und bereits bei der Planung war er leicht nervoes. Austrian musste es sein und ein Direktflug von Wien nach Bangkok. Doch der Flug von Bangkok nach Samui bereitete ihm dann noch mehr Kopfzerbrechen.
Der Hinflug dauert eine Stunde.
Der Rueckflug dauert einenthalb Stunden.
Das "warum?" draengt sich auf. Mag es eine Zeitverschiebung sein? Heissenberg'sche Unschaerfe? Ich rede ihm ein, dass es ganz sicher nur die Zeitslots der Flugzeuge sind, die unterschiedlich sind und dass unsere Maschine laut Plan wohl etwas kreisen muss, weil der Flughafen von Bangkok ja doch mehr frequentiert ist als Bregenz International Airport, zum Beispiel.
Dass diese Erklaerung natuerlich Bloedsinn ist, verrate ich ihm nicht und geniesse seinen Blick und seine immer und immer greifbarer werdende Verzweiflung, als unsere abgetakelte Propellermaschine auftaucht und unser Flughafenbus zielstrebig auf sie zurollt.

Am Suvarnabhumi Airport in Bangkok angekommen haben wir noch drei Stunden totzuschlagen, bis der naechste Flieger uns ins verschneite Wien zurueckbringt. Der Sprung vom Inselleben rein zu Starbucks, Gucci und anderen traditionellen thailaendischen Unternehmen ist gross.


Wir gehen ein wenig einkaufen...


...treffen alte Freunde wieder...


...oder sitzen sinnbefreit in der Gegend rum.






Der Rueckflug ist dann wirklich zach, um diesen schoenen Ausdruck auch einmal einzusetzen. Ich bekomme schon wieder koscheres Essen, was leider nicht wirklich gut schmeckt, weil es einfach langweilig war. In Kombination mit einer alten AUA-Maschine und ihren engen Sitzen, einem Sitz in der Mittelreihe und dem Attila neben mir stuerzt meine Laune ab wie unser Flieger gluecklicherweise nicht.
In Wien schauen wir dann nicht mehr ganz so frisch aus der Waesche, denn immerhin sind wir bereits runde 16 Stunden auf der Reise. Nur Steffi sieht noch immer recht knitterfrei aus.


Und faehrt sogar Auto, offenbar aber seitwaerts.

Nun wird es Zeit uns zu verabschieden. Ich sage danke fuer vieles, sicher nicht fuer alles. Es war ein schoener Urlaub und niemand (abgesehen von der Dame auf dem Motorrad und diese schlimme Geschichte nach dem Hausbrand auf Koh Tao... mein Gott, haetten wir sie doch retten koennen...) wurde verletzt und heute schaelt sich meine Haut langsam, weil sie den Sonnenschock nicht ganz ertrug.
Ich sage au revoir and come good home!

Danke sehr!
Ihr wart ein Publikum.
Danke sehr!
Wir sind bis Donnerstag in der Stadt!
Danke sehr!
Den bring ich sonst nie, ausser vielleicht morgen.








Und falls jemand noch nicht genug Schwachsinn und ungeschminkte Wahrheiten gelesen hat:

http://fanta4vsthai.blogspot.com/



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